Halloween-Trends in den USA

Washington (dpa) – An Trump oder Hillary geht in den USA in diesem Jahr kein Weg vorbei – auch nicht an Halloween. Clownmasken hingegen sind aus vielen Regalen wegen der gefürchteten Creepy Clowns verschwunden. Ein Überblick über Kurioses und Trends im Gruselmonat Oktober 2016:

Polit-Grusel: «The Donald» und «Hillary» sind in diesem Jahr bei Erwachsenen ab 35 die Rising Stars der
Halloween-Kostüme – das Angebot reicht von der dauergrinsenden Pappmaske bis zum Komplettoutfit, wahlweise mit oranger Seitenscheitel-Perücke oder Strähnchen-blonder Helmfrisur. Die Kandidaten rangieren gleich hinter Allzeitklassikern wie Pirat und Hexe.

Superpower: Millenials setzen da lieber auf Superhelden, vor allem Batman, Schurken-Held Joker und die weibliche Comicfigur Harley Quinn, die in diesem Sommer im Actionfilm «Suicide Squad» Furore machte.

Pokémon Go: Pokemons wie Pikachu oder Ash werden den Trendanalysen nach ebenfalls gehäuft unterwegs sein. Ebenso Ghostbuster und Frauen in orangen Gefängnisklamotten.

Milliarden: Die Rekordsumme von 8,4 Milliarden Dollar planen die Amerikaner 2016 für Halloween auszugeben – zwei Drittel davon für Kostüme. Etwa 70 Prozent der Amerikaner feiern Halloween in irgendeiner Form – teils aber auch nur, indem sie an den Türen Kindern Süßes geben.

DYI-Trends: Für kleinere Budgets sind Do-it-yourself-Lösungen beliebt – ein großer gelber Pappkreis, vor dem Bauch getragen, ermöglicht unzählige Emoji-Varianten. Wer mehr ausschneiden will, bastelt ein Hashtag. 90er Retro-Vorschlag: Ein Bademantel ergibt in Kombination mit bauschig-zurückgestecktem Haar und Rasierschaum oder Sahne im Gesicht eine 1A-«Mrs. Doubtfire».

Dress up your dog: Auch viele Haustiere müssen sich verkleiden lassen – beliebteste Outfits sind Kürbis, Hot Dog und Star Wars-Helden, aber auch Dino-Kostüme.

Alles Kürbis: Vom Hundeleckerli über Kaffee bis zur Körperbutter stehen Pumpkin-Versionen in den Regalen. Die Supermarktkette
«Trader Joe’s» bewirbt derzeit fünf Dutzend besondere Kürbisprodukte, darunter so Spezielles wie Gluten-freie Kürbis-Muffin-Backmischungen.

Haunted House: Immerhin jeder fünfte Amerikaner will um Halloween herum ein Geisterhaus besuchen. Für abendliche Gruseltrips durch Spukvillen, Parks oder Waldstücke sind schnell ein paar Dutzend Dollar pro Kopf fällig. Auch Gespenster wollen schließlich leben.

Beerdigt im Vorgarten: Bloß ein Fratzenkürbis vorm Haus? Old school. Wer Deko-Trends folgt, schmückt Kürbisse entweder geschmackvoll mit schwarzer Spitze oder aber umwebt seine Sträucher mit Kunstfaser-Spinnennetzen und platziert auf dem Rasen ein paar Grabsteine sowie Klauen und Hände aus Plastik, die aus dem Erdreich herausragen.

Fotocredits: Johannes Schmitt-Tegge,Erik S. Lesser,Erik S. Lesser

(dpa)

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