Damit der Frühjahrsputz nicht ätzend wird

Die Tage werden länger, das weckt die Lebensgeister und es wird Zeit für den alljährlichen Frühjahrsputz. Wer dabei auf Hausmittel zurückgreift, kann guten Gewissens auf ätzende Chemieprodukte verzichten und trotzdem ein sauberes Zuhause genießen. Jeder, der im Bad oder in der Küche bereits zu hart mit der Chemiekeule zugeschlagen hat, kennt unmittelbare Reaktionen wie Husten oder gereizte Haut und Augen.

Die Aktion "Das sichere Haus" (DSH) legt der Putzkolonne Essig, Zitronensäure, Natron und Waschsoda ans Herz und in den Putzeimer. Ausgerüstet mit Haushalts-Handschuhen, Mikrofasertuch oder Putzschwamm hat da kein normaler Schmutz Überlebenschancen. Essig rückt Kalk zu Leibe. Der beißende Geruch wird übertüncht, indem das Putzgemisch mit Zitronen- oder Orangenschalen versetzt wird. Die Zitronensäure erfüllt den gleichen Zweck wie der Essig, riecht aber neutraler und ist nicht so stark.

Essig gemischt mit Wasser (Mischverhältnis 1:1) und eine Portion Natron reinigt säurebeständige Böden und ein Gemisch aus Essig und Öl dient als Möbel-Politur. Wasser und Natron ergibt Fensterreiniger und kann zum Putzen des Kühlschranks genutzt werden. Fettflecken verschwinden nach einer Behandlung mit einer Waschsoda-Wasser-Mischung. So kann der Frühjahrsputz chemiefrei und guten Gewissens absolviert werden.

Fotocredits: Myriams-Fotos / Pixabay.com / CC0

(dpa)

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