Mit Morgengymnastik frisch und gut gelaunt in den Tag

Saarbrücken (dpa-infocom) – Bewegung am Morgen muss nicht unbedingt Joggen oder ein früher Besuch im Fitnessstudio bedeuten. Ein paar einfache Gymnastikübungen reichen schon, um aktiv und gut gelaunt in den Tag zu starten.

Die ersten Übungen können bequem im Bett ausgeführt werden, erklärt Sabine Kind, Fitness- und Gesundheitsexpertin von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie. So kommt der Kreislauf in Schwung, und Glückshormone werden ausgeschüttet. Man beginnt den Tag konzentriert und energiegeladen. Für einen zusätzlichen Frische- und Sauerstoffkick öffnet man einfach das Fenster. Ein Vorschlag für das Gymnastikprogramm:

– Die Rückenschaukel: Auf den Rücken legen, Knie zur Brust ziehen und mit den Armen umfassen und dann langsam und leicht vor und zurück, nach rechts und links schaukeln. Das entspannt den Rücken und weckt sanft die Lebensgeister.

– Das Radfahren: Einfach auf dem Rücken liegen bleiben und die Beine angewinkelt nach oben strecken und dann ähnlich wie beim Radfahren losstrampeln. Zuerst langsam und dann immer schneller (und dennoch kontrolliert). Das kurbelt den Kreislauf an und beansprucht Bein- und Bauchmuskulatur.

– Das Strecken: Jetzt werden erste Schritte in Richtung Aufstehen gemacht. Beine über die Bettkante schwingen oder im Schneidersitz hinsetzen. Die Arme weit nach oben strecken und abwechselnd links und rechts den Körper noch mehr in die Länge ziehen (als würde man eine Leiter hinaufsteigen). Zum Schluss Arme fallen lassen und die Übung wiederholen. Dabei tief ein- und ausatmen.

– Auf einem Bein stehen: Hinstellen und ein Bein vom Boden heben. So lange wie möglich ohne festzuhalten stehen bleiben. Danach das Bein wechseln. Diese Übung fördert das Gleichgewicht und die Koordination.

– Das Schulterkreisen: Etwa schulterbreit stehen, beide Schultern langsam nach hinten an den Ohren vorbei hochziehen und wieder senken. Erst beide Schultern zusammen, und dann jede Schulter einzeln. Das lockert den Nacken und oberen Rücken.

– Was zu beachten ist: Nicht die Leistung, sondern der Wohlfühleffekt ist entscheidend. Deshalb lieber kurz, aber dafür regelmäßig (am besten täglich) starten. So wird die Gymnastik am Morgen genauso zur Routine wie das Zähneputzen.

Fotocredits: Karl-Josef Hildenbrand

(dpa)

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